Description
Museen, Orte der Bewahrung und Vermittlung des Kulturerbes, stehen für intellektuelle und kulturelle Demokratisierung und ermöglichen es jedem Bürger, sich der Welt weiter zu öffnen und sich Wissen anzueignen, mit dem alleinigen Ziel, sich zu emanzipieren. Seit den Dezentralisierungsmaßnahmen haben sich die Gebietskörperschaften sowohl bei der Verwaltung als auch beim Erwerb und der Pflege der Sammlungen der Museen als strategische Akteure etabliert. Museen tragen somit zur Ausstrahlung und zum Reichtum der Regionen bei. Schnell hat sich der Staat als Rahmengeber, aber auch als Partner in dieser öffentlichen Kulturpolitik etabliert. Dennoch konnten angesichts der Krise der kommunalen Finanzen neue Akteure und neue private Finanzbeteiligungen entstehen, um insbesondere den Mangel an öffentlichen Initiativen auszugleichen. Die Herausforderung besteht heute darin, das ursprüngliche Ziel der Museen – nämlich ein Ort des Wissens und der persönlichen Entfaltung zu sein – aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die aktuellen Probleme zu berücksichtigen, die die Frage aufwerfen, welche Verwaltungsform am besten geeignet ist, um eine Museumspolitik zu gewährleisten.

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